Dienstag, 10. November 2009

Foto vom Wolf in der Lüneburger Heide

http://www.az-online.de//uelzenstart/00_20091105010028_quotDer_Wolf_ist_immer_noch_daquot.html

Hier einmal mehr die Bestätigung, dass wir im Bereich von Unterlüß nördlich von Celle mindestens einen Wolf haben.

Mittwoch, 4. November 2009

Wölfe in der Südheide? Ja!!!!!


Vor 3 Wochen hat Theo Grüntjens einer der 40 Wolfsberater in Niedersachen in der Nähe von Unterlüß (Celle) auf dem Gelände von Rheinmetall einen Wolf gesehen. Grüntjens gehört zu den Glücklichen, die seit gut 3 Jahren immer wieder Wölfe sehen.

Am Montag war die sehr erfolgreiche weil sehr gut besuchte Veranstaltung in Müden zum Thema Wolf in der Heide. Über 120 Besucher machten die Veranstaltung schon vor dem Start zum Erfolg. Ralf Neumann musste umorganisieren und einen größeren Raum zur Verfügung stellen. Dr. Beatrix Stoepel und Theo Grüntjens stellten die Grundzüge nachvollziehbar für die Wolfsfreunde und -gegner dar. Frau Stoepel, obwohl Biologin und Wolfsbuchautorin war zwar nicht ganz auf dem aktuellen Stand, aber dies fiel nur wirklich sich intensiv mit der Materie befassenden Menschen auf. So behauptete sie, dass es keine Inzucht bei den rund 50 Wölfen in der Lausitz gebe. Das stimmt natürlich nicht, da die 6 Rudel im wesentlichen aus einem Wolfspaar entstanden sind. Darüberhinaus hat sich eine Fähe mit einem Halbbruder verpaart, wie die zuständige Biologin Gesa Kluth gegenüber Christian ausgeführt hat. Die Folgen der Inzucht haben sich im September 2008 gezeigt, als eine 4 Monate alte Wolfsfähe blind mitten in einem Dorf aufgegriffen wurde. Sie hatte PRA, eine klassischen Augenkrankheit, in deren Folge ein Wolf und natürlich auch Hund zwischen der 12. Woche und dem 6. Lebensjahr erblinden können.

Theo Grüntjens gab sich auch Mühe, er konnte allerdings gegen die 2-3 erkennbar gegen die Wölfe argumentierenden Menschen nur mit viel "drumgerede" von dem eigentlichen Prolbem ablenken. Christian half ihm, da er von Dr. Tom Arnbom vom schwedischen WWF im Februar 2009 aus erster Hand Informationen zu dem Sachstand der schwedischen Wölfe hatte. Ein Besucher hatte behauptet, dort könnten die Wölfe jederzeit abgeschossen werden, wenn sie näher als 10 km an ein Dorf kämen. Das stimmt nicht. Einzelne Problem Wölfe dürfen geschossen werden. Mehr aber auch nicht. Und zwar mit einer behördlichen Ausnahmegenehmigung, die nur erteilt wird, wenn alle anderen Massnahmen nicht gefruchtet haben.

Auf dem Foto sehen sie einen knapp 5 Monate jungen Koratischen Wolfsrüden.

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Unser "Uhuküken" wird flügge


Uhuauswilderung 2009
















Vor Kurzem haben wir unsere beiden Uhus ausgewildert. In der Bildfolge könnt ihr sehen, wie wir vom Einfangen bis zum Fliegenlassen unseren Junguhu, den wir dieses Jahr als kleines man kann schon sagen Küken bekommen haben. Es ist ein stattlicher Vogel geworden. Er konnte seine Freiheit zunächst nicht fassen und ist nicht weit geflogen. Er hat sich auf den Eingangsbalken eines Geheges gesetzt und hat sich nochmal umgedreht, um zu schauen, "echt und ihr seit sicher, dass ich jetzt hinfliegen kann, wo ich möchte?".

Nachdem er sich in Freiheit aklimatisiert hat, ist er dann weggeflogen. Allerdings hören wir des Nachts immer mal wieder Uhurufe. Ob er es ist oder der zweite Uhu, den wir hier wieder für die Freiheit gesund gemacht haben, können wir nicht sagen. In der Station direkt ist er nicht mehr aufgetaucht - tagsüber . Bei den Bussarden ist es oft so, dass sie gerade, wenn sie im Winter frei gelassen werden, noch häufiger vorbei kommen und wir sie weiter füttern bis sie sich dann ganz verabschieden. Unsere Dächer sind dafür wunderbar.

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Wildtierhilfe im TV

Steven hat für den NDR eine 60minütige Langversion aus dem populären 5 Teiler "Vollpension für Wilde Tiere", der dieses Jahr erfolgreich auf vielen 3. TV-Programmen lief, gemacht. Endlich mal nicht eine Woche warten, bis man weiß, wie es weiter geht. Sendetermin ist Freitag der 13. November 2009 um 20.15 Uhr auf NDR. Wenn das Datum nicht ein gutes Omen ist.... Vielen Dank, es motiviert uns weiter und wir freuen uns sehr, alle Interessierten Einblick in unsere Arbeit geben zu können.

Montag, 26. Oktober 2009

Wildlife Foto des Jahres 2009


zeigt einen Iberischen Wolf, wie er nachts über ein Gatter springt. Mehr dazu in //www.sueddeutsche.de/wissen/602/491964/bilder/?img=0.0

Samstag, 24. Oktober 2009

Wölfe in der Südheide?

Mit diesem Thema befasst sich am 02.11.2009, 19 Uhr in Müden in der Organisation des Wild- und Abenteuerparks Müden in Person von Ralf Neumann, dem dortigen Hegering Hermannsburg und dem Verkehrsverein Müden eine Veranstaltung in der Jugendherberge. Eingeladen sind alle Interessierte:

Die Rückkehr der Wölfe in die Südheide

Die Organisatoren des Hubertustages freuten sich über zahlreiche Besucher und planen nun für den 02.11. 2009 eine Wolfsinformationsveranstaltung in Müden

Die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe war bei dem Hubertustag im Wild- und Abenteuerpark Müden ebenso vertreten wie der Freundeskreis freilebender Wölfe e.V. und dies nicht ohne Grund, denn seit 3 Jahren werden regelmäßig Wölfe in der Lüneburger Heide und vor allem in der Südheide gesichtet.
Das Land Niedersachsen hat daher einen Wolfsmanagementplan entwickelt und inzwischen an die 40 ehrenamtlichen Wolfsberater ernannt. Wildparkleiter Ralf Neumann ist als Wolfsberater für die Gemeinde Faßberg zuständig und hat daher eine Wolfsinformations-veranstaltung in Müden angeregt. Für den Termin am 02.11. konnte Frau Dr. Beatrix Stoepel vom Freundeskreis freilebender Wölfe e.V. gewonnen werden.
Die promovierte Diplom Biologin und Journalistin hat unter anderem an mehreren NDR-Filmen über die Wölfe in der Lausitz mitgewirkt und das Buch: „Wölfe in Deutschland“ verfaßt. Sie wird in ihrem Vortrag über interessante Beobachtungen und die Situation der Wölfe in Deutschland berichten.
Außerdem wird auch Theo Grüntjens, Forstchef bei Rheinmetall Unterlüß und ebenfalls Wolfsberater an der Veranstaltung am 02.11. in der Jugendherberge Müden teilnehmen. Grüntjens ist in Niedersachsen sicherlich derjenige, der den meisten Kontakt mit dem Wolf hat. Man darf also auf interessante Vorträge gespannt sein, wobei im Anschluß sicherlich noch Zeit für eine Diskussion sein wird.
Das Auftauchen der Wölfe wird in der gesamten Bevölkerung mit großem Interesse verfolgt, aus diesem Grund ist es wichtig, dass sich möglichst viele Interessensgruppen mit dem Thema auseinander setzen.